B3 / Ortseingang Nieder-Erlenbach
Tempowechsel von 70 auf 50 km/h am Ortseingang. Rechtzeitiges Bremsen und korrekte Einfahrt in den Ort prüfungsrelevant.
Frankfurt-Nieder-Erlenbach ist einer der nördlichsten und kleinsten Stadtteile Frankfurts mit starkem ländlichen Charakter. Außerorts-Strecken, ruhige Dorfstraßen und die Nähe zur B3 machen den Stadtteil zu einem interessanten Übungsgebiet.
Diese Stellen sind aus Prüfer-Sicht besonders kritisch – hier wird genau hingeschaut:
Tempowechsel von 70 auf 50 km/h am Ortseingang. Rechtzeitiges Bremsen und korrekte Einfahrt in den Ort prüfungsrelevant.
Typische Dorfstraße mit Tempo-50 und gelegentlichem Traktor-Verkehr aus Landwirtschaftsbetrieben.
Verbindungsstraße zwischen den nördlichen Stadtteilen mit Landstraßencharakter.
Mehrere Landstraßenabschnitte mit 70–100 km/h. Kurven, Kuppen, gelegentliche Traktoren.
Sehr ruhige Dorfstraßen mit Tempo-30 oder Tempo-50. Wenig Verkehr.
Landstraße nach Harheim mit ländlichem Charakter. Gelegentliche Landmaschinenbegegnungen.
Nieder-Erlenbach ist einer der nördlichsten Stadtteile Frankfurts mit starkem ländlichen Charakter. Buslinien sind die einzige ÖPNV-Anbindung. Der Stadtteil eignet sich hervorragend für Überlandfahrten und die Übung des korrekten Verhaltens auf Landstraßen – Pflichtbestandteil der Führerscheinausbildung.
Ja. Nieder-Erlenbach ist ein offizieller Stadtteil von Frankfurt am Main, obwohl er einen stark ländlichen Charakter hat. Er liegt im äußersten Norden des Stadtgebiets.
Nieder-Erlenbach hat mehrere Landstraßenabschnitte mit 70–100 km/h außerorts, Tempowechselzonen und gelegentlichen Traktoren – genau die Bedingungen, die für die Pflicht-Überlandfahrt in der Führerscheinausbildung geübt werden müssen.
Nieder-Erlenbach hat keine U-Bahn oder S-Bahn. Die einzige ÖPNV-Verbindung sind Buslinien nach Bonames, Bad Vilbel und Frankfurt.
Nieder-Erlenbach ist mit unter 1.500 Einwohnern einer der kleinsten Stadtteile Frankfurts. Trotzdem ist er als eigenständiger Stadtteil anerkannt und Teil des offiziellen Frankfurter Stadtgebiets.
In Frankfurt am Main nimmt ausschließlich der TÜV Hessen Fahrerlaubnisprüfungen ab. Die DEKRA ist in Hessen nicht für Fahrprüfungen zugelassen. Der TÜV Hessen hat Prüfstellen in Frankfurt-Dornbusch, Frankfurt-Höchst und Frankfurt-Sachsenhausen.
Die Prüfungsgebühren beim TÜV Hessen sind bundesweit einheitlich: Theorieprüfung 22,49 €, praktische Prüfung 98,03 € für Klasse B. Hinzu kommen Fahrstunden, Grundbetrag, Sonderfahrten, Sehtest und Erste-Hilfe-Kurs. Gesamtkosten: 2.500–3.800 €.
Für den Führerscheinantrag beim Stadtordnungsamt Frankfurt (Gutleutstraße 8–14) benötigst du: Personalausweis oder Reisepass im Original, biometrisches Lichtbild (35×45 mm), Sehtest-Bescheinigung (Optiker), Erste-Hilfe-Kurs-Zertifikat (mind. 9 Std.) und den ausgefüllten Antrag. Gebühr: ca. 43 €.
Die Fahrerlaubnisbehörde Frankfurt (Stadtordnungsamt, Gutleutviertel) bearbeitet vollständige Anträge in der Regel innerhalb von 4–8 Wochen. Terminbuchung ist Pflicht: service.frankfurt.de. Ohne Termin ist kein Besuch möglich.
Bei der Theorieprüfung für Klasse B sind maximal 10 Fehlerpunkte erlaubt. Die 30 Fragen haben unterschiedliche Punktgewichtung (2–5 Punkte je nach Schwere des Fehlers). Ab 11 Fehlerpunkten gilt die Prüfung als nicht bestanden.
Die Probezeit dauert 2 Jahre und gilt für alle Fahranfänger in Deutschland. In dieser Zeit gilt: 0,0 ‰ Alkohol am Steuer, kein Fahren unter Drogeneinfluss. Verstöße verlängern die Probezeit auf 4 Jahre und erfordern ein Aufbauseminar (Kosten: ca. 400 €).