Ginnheim ist bekannt für den Frankfurter Fernsehturm, den sogenannten Ginnheimer Spargel. Der Stadtteil liegt im Nordwesten Frankfurts und bietet ruhige Wohngebiete mit Anschluss an die Ludwig-Landmann-Straße als Hauptachse.
6 Gefahrenpunkte analysiert
Ca. 13 Min. Lesezeit
Aktuell geprüft 2026
Die 6 kritischen Gefahrenpunkte in Ginnheim
Diese Stellen sind aus Prüfer-Sicht besonders kritisch – hier wird genau hingeschaut:
01
Ludwig-Landmann-Straße / Ginnheimer Kreuzung
Schwer
Die Ludwig-Landmann-Straße als Hauptachse hat in diesem Bereich Straßenbahnbetrieb (Linie 17) und mehrspurigen Kfz-Verkehr. Einbiegen aus den Ginnheimer Wohnstraßen erfordert Geduld und präzises Lücken-Einschätzen.
02
Ginnheimer Landstraße – Ortsdurchfahrt
Mittel
Die Ginnheimer Landstraße als innere Hauptachse hat Wohnstraßen-Charakter mit Tempo-30 und lokalen Einkaufsmöglichkeiten. Lieferverkehr und Parksuchverkehr prägen das Bild.
03
Fernsehturm-Umgebung / Harthweg
Mittel
Der Bereich rund um den Ginnheimer Fernsehturm hat kaum öffentlichen Kfz-Verkehr, aber gelegentlichen Freizeitverkehr. Die schmalen Zubringerstraßen werden für Prüfungsrunden in ruhiger Umgebung genutzt.
04
Rödelheimer Landstraße / Übergang Rödelheim
Mittel
Übergang nach Rödelheim mit zunehmendem Verkehr. Einbiegen auf die Rödelheimer Landstraße erfordert das Einschätzen schneller Fahrzeuge.
05
Nidda-Park-Zufahrt / Freizeitgebiet
Mittel
Zufahrt zum Niddapark mit Rad- und Fußgängerverkehr. Radfahrer queren die Zufahrtsstraße häufig ohne zu schauen.
06
Ginnheimer Stadtweg – Wohngebiet-Netz
Mittel
Ruhige Wohnstraßen mit Rechts-vor-Links an allen Kreuzungen. Enge Parkgassen durch hohen Parkdruck. Typisches Übungsgebiet für frühe Fahrstunden.
Verkehrsbesonderheiten in Ginnheim
Frankfurter Fernsehturm (Ginnheimer Spargel) als Orientierungspunkt
Ludwig-Landmann-Straße mit Straßenbahn Linie 17 als Hauptachse
Ruhige Wohnlage mit überwiegend Tempo-30-Zonen
Nidda-Park in der Nähe: Freizeitverkehr an Wochenenden
Wenig Gewerbeverkehr: kaum Lkw im Wohngebiet
U-Bahn-Linie U1 (Station Ginnheim) als Haupterschließung
Hoher Anteil an Einfamilienhäusern: entspannteres Verkehrsklima
Übergänge zu Rödelheim und Bockenheim können Verkehr plötzlich steigern
Schulen in der Nähe: Schulwegverkehr morgens und mittags
Guter Einstieg für erste Fahrstunden durch übersichtliche Straßenstruktur
Infrastruktur & ÖPNV in Ginnheim
Ginnheim ist ein ruhiges Wohnquartier im Nordwesten Frankfurts, erschlossen durch die U-Bahn-Linie U1 (Station Ginnheim) und die Ludwig-Landmann-Straße mit Straßenbahnbetrieb. Der Nidda-Park als Naherholungsgebiet und die Nähe zum Nordwest-Zentrum machen Ginnheim zu einem beliebten Wohnstandort. Für Fahrschüler ist Ginnheim ein gutes Einstiegsgebiet mit anschließender Erweiterung auf die Ludwig-Landmann-Straße.
10 häufige Fragen: Führerschein in Frankfurt-Ginnheim
Der Ginnheimer Spargel ist der Spitzname des Frankfurter Fernsehturms in Ginnheim. Mit 337 Metern Höhe ist er ein weithin sichtbares Wahrzeichen Frankfurts und ein nützlicher Orientierungspunkt für Fahrschüler.
Ja. Ginnheim hat ruhige Wohngebiete mit Tempo-30-Zonen, wenig Lkw-Verkehr und übersichtliche Kreuzungen. Es eignet sich gut für die ersten Fahrstunden, bevor schwierigere Bereiche (Ludwig-Landmann-Straße, Bockenheimer Warte) angegangen werden.
Die U-Bahn-Linie U1 hält an der Station Ginnheim. Ergänzend erschließt die Straßenbahnlinie 17 auf der Ludwig-Landmann-Straße den Stadtteil.
Die Ludwig-Landmann-Straße hat in diesem Abschnitt Straßenbahnbetrieb (Linie 17) und mehrspurigen Kfz-Verkehr. Das Einbiegen aus Ginnheimer Nebenstraßen auf die Hauptachse und das korrekte Verhalten gegenüber der Straßenbahn sind die wichtigsten Prüfungspunkte.
In Frankfurt am Main nimmt ausschließlich der TÜV Hessen Fahrerlaubnisprüfungen ab. Die DEKRA ist in Hessen nicht für Fahrprüfungen zugelassen. Der TÜV Hessen hat Prüfstellen in Frankfurt-Dornbusch, Frankfurt-Höchst und Frankfurt-Sachsenhausen.
Die Prüfungsgebühren beim TÜV Hessen sind bundesweit einheitlich: Theorieprüfung 22,49 €, praktische Prüfung 98,03 € für Klasse B. Hinzu kommen Fahrstunden, Grundbetrag, Sonderfahrten, Sehtest und Erste-Hilfe-Kurs. Gesamtkosten: 2.500–3.800 €.
Für den Führerscheinantrag beim Stadtordnungsamt Frankfurt (Gutleutstraße 8–14) benötigst du: Personalausweis oder Reisepass im Original, biometrisches Lichtbild (35×45 mm), Sehtest-Bescheinigung (Optiker), Erste-Hilfe-Kurs-Zertifikat (mind. 9 Std.) und den ausgefüllten Antrag. Gebühr: ca. 43 €.
Die Fahrerlaubnisbehörde Frankfurt (Stadtordnungsamt, Gutleutviertel) bearbeitet vollständige Anträge in der Regel innerhalb von 4–8 Wochen. Terminbuchung ist Pflicht: service.frankfurt.de. Ohne Termin ist kein Besuch möglich.
Bei der Theorieprüfung für Klasse B sind maximal 10 Fehlerpunkte erlaubt. Die 30 Fragen haben unterschiedliche Punktgewichtung (2–5 Punkte je nach Schwere des Fehlers). Ab 11 Fehlerpunkten gilt die Prüfung als nicht bestanden.
Die Probezeit dauert 2 Jahre und gilt für alle Fahranfänger in Deutschland. In dieser Zeit gilt: 0,0 ‰ Alkohol am Steuer, kein Fahren unter Drogeneinfluss. Verstöße verlängern die Probezeit auf 4 Jahre und erfordern ein Aufbauseminar (Kosten: ca. 400 €).